Jürgen Kunz - Vereidigter Buchprüfer & Steuerberater

Ihr Steuerberater in Berlin



Steueränderungen 2023
Auch zum Beginn des Jahres 2023 hat der Gesetzgeber relevante Steueränderungen beschlossen, die sich auf die Steuerlast sehr vieler Steuerzahler auswirken. Insbesondere durch die steigenden Inflationszahlen, den schwierigen Arbeitsmarkt und die erwarteten Engpässe im Bereich der Gas- und Stromversorgung, versucht die Bundesregierung einzuwirken und die Bürger zu unterstützen und steuerlich zu entlasten. Nachfolgend erhalten Sie Auskünfte über die in meiner Kanzlei bisher am häufigsten aufgetretenen Fragen.


Steueränderungen 2023

Der Grundfreibetrag wird ab 2023 erhöht werden. Und zwar um 561,- € erhöht auf 10.908,- €. Ab 2024 um weitere 696,- € auf
11.604 €.

Der Kinderfreibetrag wird ab 2023 um 404,- € auf 8.952,- € erhöht werden. Ab 2024 wird er um weitere 360,- Euro auf 9.312,- € erhöht werden. Diese Erhöhungen gelten einschließlich des Freibetrages für den Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf für jedes Kind und für beide Elternteile zusammen.

Der Spitzensteuersatz wird 2023 von derzeit 58.597,- € auf 62.827,- € angehoben werden. Im Jahr 2024 wird er ab einem Jahreseinkommen von 66.779 € erhoben werden.

Der Ausbildungsfreibetrag wird von 924,-€ auf 1200,-€ angehoben.

Der Sparerfreibetrag wird für Ledige von 801,-€ auf 1000,-€ und für Verheiratete von 1602,-€ auf 2000,-€ angehoben. Das bedeutet, wer mehr als die oben angegebenen Beträge in Zinsen, Dividenden, etc. erhält, muss diese ab diesen Beträgen versteuern.

Voller Sonderabgabenabzug für Vorsorgeaufwendungen (gesetzliche Rente- und Riesterrente). Bisher konnten nur 80% abgesetzt werden.

Inflationsausgleichsprämie (Freiwillige Inflationsprämie) --Rückwirkend zum 01.Okt. 2022-- 
Um Bürger angesichts stark gestiegener Preise zu entlasten, hat die Bundesregierung eine Inflationsausgleichprämie gestattet. Mit dieser Inflationsprämie nimmt die Bundesregierung die Arbeitgeber in die Pflicht. Diese können nun bis Ende 2024 ihren Mitarbeitern freiwillig die Sonderzahlung von bis zu 3.000 € steuer- und sozialabgabenfrei auszahlen. Arbeitnehmer haben allerdings keinen Anspruch auf diese Prämie. Ob diese Prämie auf einmal oder monatlich vom Arbeitgeber bezahlt wird bleibt dem Arbeitgeber überlassen. Sie darf nur insgesamt 3000,- € nicht übersteigen, um für den Arbeitnehmer steuerfrei zu bleiben. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Prämie zusätzlich zum Gehalt gezahlt wird. Arbeitnehmer können diese Inflationsprämie aber auch in Form von Sachleistungen erhalten. Diese müssen aber dazu dienen, den Arbeitnehmer in Zeiten der hohen Inflation zu entlasten. Dies können Tankgutscheine oder Gutscheine für Waren- und Essensgutscheine sein. Diese Inflationsausgleichsprämie gilt auch für Mini-Jober.


-Ihre Steuerkanzlei Jürgen Kunz

Spezialist für Erbschaftssteuer - Steuerberater spezialisiert auf Ärzte, Zahnärzte, Heilberufe Als Steuerberater Ihr Spezialist für Erbschaftssteuer und besonders geschult für Steuerangelegenheiten von Ärzten, Zahnärzten und Heilberufen.